Jahresrückblick – unser Tätigkeitsbericht für 2014 und 2015

ICAN Austria ist der österreichische Zweig der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Nuklearwaffen. Seit unserer Gründung im Jahre 2012 haben wir es uns zum Ziel gemacht, gemeinsam mit Gleichgesinnten und für zukünftige Generationen an einer Welt ohne Nuklearwaffen zu arbeiten.

Im vorliegenden Tätigkeitsbericht möchten wir die vergangenen beiden Jahre Revue passieren lassen und unsere Erfolge, Fortschritte und Aktivitäten für die nukleare Abrüstung aufzeigen.

Wir sind sehr stolz auf die nationalen und internationalen Auswirkungen unserer Aktivitäten und Errungenschaften, wie auch auf Fortschritte auf die wir im persönlichen Bereich, auf Vereinsebene, aber auch mit unseren Partnerorganisationen verweisen können.

Der größte Meilenstein war in dieser Hinsicht das am 6. und 7. Dezember 2014 veranstaltete ICAN Zivilgesellschaftsforum “The Courage to Ban Nuclear Weapons”, das im Vorfeld der vom österreichischen Außenministerium organisierten Staatenkonferenz zu den humanitären Auswirkungen von Kernwaffen stattgefunden hat. Im Zuge dessen konnten wir über 600 Teilnehmer*innen aus 100 Ländern in der Aula der Wissenschaften in Wien willkommen heißen.

Auch die anschließende Staatenkonferenz mit über 156 teilnehmenden Staaten war ein großer Meilenstein für unsere Arbeit. Zunächst durfte ich für die internationale Kampagne das Statement verlesen. ICAN Austria machte aber vor allem mit einer erstmaligen interaktiven Ausstellung – die live die Geschehnisse und Statements der Staaten während der Konferenz dokumentierte – bleibenden Eindruck. Das Highlight bildete am Ende der Konferenz die Verlautbarung des “Humanitarian Pledge” durch die österreichische Bundesregierung, die einen wichtigen Fortschritt in unserer Kampagne bedeutete.

Der Höhepunkt im Jahr 2015 war unsere Teilnahme an der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages in den Vereinten Nationen in New York, wo wir eine interaktive Ausstellung zu den Fortschritten in der nuklearen Abrüstung seit der Wiener Konferenz organisierten – die im Hauptgebäude den Teilnehmer*innen der Konferenz, Diplomat*innen, etc. zur Verfügung stand.

Die große Stärke von ICAN ist der globale Charakter unserer Bewegung, die mittlerweile in über 95 Ländern mit 424 Partnerorganisationen vertreten ist. In Österreich sind neben ICAN Austria auch zwei Organisationen Partner, die schon seit Jahrzehnten in der nuklearen Abrüstungsbewegung aktiv sind: IPPNW und der Versöhnungsbund.

Unsere Unterstützer*innen und Partnerorganisationen geben uns die Kraft und notwendige Bandbreite um Veränderungen bewirken zu können, unsere vereinten Stimmen erheben zu können und gemeinsame Aktionen durchzuführen. Nur so können wir die notwendige Aufmerksamkeit von Entscheidungsträger*innen erhalten, um das Profil von nuklearen Abrüstungsthemen im nationalen wie auch im internationalen Bereich zu erhöhen. Dem Aktionsradius der an uns zur Verfügung stehenden Mitteln als Zivilgesellschaft sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn Veränderungen können ICAN Mitglieder und Unterstützer*innen auf verschiedenste Weise bewirken : Aktionen unterstützen und die Stimme in unterschiedlichen Foren erheben, Expertisen zur Verfügung stellen, monetäre Unterstützung bereitstellen, Advocacy-Aktivitäten durchführen und unterstützen und vieles mehr.

Der hier vorliegende Tätigkeitsbericht soll auch dies dokumentieren. Das Team von ICAN Austria freut sich die Aktivitäten und Erfolge in den Jahren 2014 und 2015 im Folgenden zu präsentieren. Dafür möchten wir allen herzlichen danken, die uns dabei tatkräftig unterstützt haben!

Nadja Schmidt, Direktorin, ICAN Austria

Vollständiger Tätigkeitsbericht zum Downloaden:

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